Das menschliche Gebiss besteht aus ersten und zweiten Zähnen. Bei den ersten Zähnen handelt es sich um die Milchzähne, von denen im Normalfall 20 Stück vorhanden sind. Die zweiten Zähne werden auch als bleibende Zähne bezeichnet. Bilden sich ebenfalls alle Weisheitszähne aus, besteht ein gesundes Gebiss aus 32 Zähnen. Der Großteil der Patienten und Patientinnen in unserer Zahnarzt-Praxis in Zuffenhausen verfügt über eine korrekte Anlage aller Zähne. Es kann jedoch auch vorkommen, dass einzelne Zähne fehlen. In diesen Fällen spricht man von dentaler Aplasie. Hierbei lassen sich drei verschiedene Ausprägungen unterscheiden: Hypodontie (Fehlen von ≤ 5 Zähnen), Oligodontie (Fehlen von ≥ 6 Zähnen) und Anodontie (komplette Zahnlosigkeit). In der Regel sind vor allem die bleibenden Zähne von Aplasie betroffen, in seltenen Fällen allerdings auch die Milchzähne.

Liegt eine dentale Aplasie vor, handelt es sich zumeist um eine Hypodontie. Zahnärzte – so auch wir bei Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen – differenzieren zwischen einer echten und einer unechten Form. Während bei einer echten Hypodontie tatsächlich keine Zähne ausgebildet werden, sind sie bei einer unechten Hypodontie zwar angelegt, brechen aber nicht durch. Grund hierfür sind beispielsweise Beschädigungen und ein daraus folgender frühzeitiger Zahnverlust oder schädliche Umwelteinflüsse. Die Ursache für eine echte Hypodontie ist in der Regel genetisch. So stellt sie unter anderem eine Folgeerscheinung von anderen Krankheitsbildern und Fehlbildungssyndromen dar.

Potenzielle Folgen bei unbehandelter Aplasie

Die Folgen einer dentalen Aplasie sollten nicht unterschätzt werden. Vor allem dann, wenn nur eine schwache Form der Hypodontie vorliegt, mag die Vermutung nahe liegen, dass dies wohl nicht so schlimm sein kann. Als erfahrene Zahnärzte in Zuffenhausen raten wir Ihnen jedoch: Nehmen Sie jede Abweichung ernst, denn jeder Zahn hat eine Funktion! Die richtige Anzahl an Zähnen ist nicht nur entscheidend für ein gesundes Gebiss, sondern trägt auch maßgeblich zur Entwicklung des Kiefers bei und zieht bei Nicht-Vorliegen einige Folgen mit sich:

So beeinflusst die optische Veränderung des Gebisses aufgrund von Zahnlücken oder Asymmetrien zum Beispiel die Zahnästhetik extrem. Dies kann sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter unter Umständen zu psychischen Problemen oder Unwohlsein führen. Neben diesem ästhetischen Aspekt hat eine unbehandelte Aplasie aber vor allem negative gesundheitliche Effekte zur Folge. Hierzu zählen unter anderem Fehlbelastungen des Kiefers und damit einhergehend Fehlfunktionen, Kreuzbisse und Bisssenkungen sowie eine Rückbildung des Kieferkamms. Zudem kann es auch dazu kommen, dass scheinbar unkomplizierte Fähigkeiten wie kauen, schlucken oder sprechen stark beeinträchtigt werden. Daher empfehlen wir Ihnen, schnellstmöglich einen Termin in unserer Zahnarzt-Praxis in Zuffenhausen zu vereinbaren, wenn Sie bei sich oder Ihren Kindern eine Aplasie vermuten.

Behandlung bei Ihrem Zahnarzt in Zuffenhausen

Wenn Sie unsere Zahnarzt-Praxis in Zuffenhausen mit einem Verdacht auf Aplasie aufsuchen, machen wir zunächst eine Röntgenaufnahme des Gebisses. Hiermit können wir genau feststellen, welche Zähne betroffen sind. Anschließend planen wir mit Ihnen individuell die weiteren Therapieschritte – gegebenenfalls auch in Kooperation mit einem Kieferorthopäden.

Prinzipiell gilt es bei einer dentalen Aplasie frühzeitig mit der Behandlung zu starten, um schwerwiegende Folgen zu reduzieren oder bestenfalls vollständig zu vermeiden. Handelt es sich um eine Hypodontie der Milchzähne, reagieren wir meist mit einer frühzeitigen Entfernung des entsprechenden Zahns. So kann der bleibende Zahn schneller durchbrechen und die Lücke schließen. Teilweise muss auch der gegenüberliegende Zahn im Gegenkiefer entfernt werden, um einen optimalen Biss zu erzielen. Eine andere Möglichkeit ist die Einsetzung eines Lückenhalters mit anschließendem Implantat nach Beendigung der Wachstumsphase. Bei einer Hypodontie der bleibenden Zähne arbeiten wir je nach Patient oder Patientin mit Zahnspangen, Implantaten, Brücken oder Prothesen. In einzelnen Fällen stellen auch Zahntransplantationen eine Option dar. Im Gegensatz dazu sind bei einer Oligodontie Prothesen kaum geeignet, da zu viele Zähne fehlen. In diesen Fällen gilt es, so früh wie möglich mit der Vorbehandlung für eine spätere Implantat-Setzung zu beginnen.

Sie befürchten, dass Sie oder Ihr Kind von einer dentalen Aplasie betroffen sind oder haben in Ihrer Familie bereits Personen mit diesem Krankheitsbild? Dann sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Zahnarzt-Praxis in Zuffenhausen an. Wir sind zudem auch für Patienten und Patientinnen aus Kornwestheim, Weilimdorf, Korntal und Feuerbach die richtige Anlaufstelle.