Am 1. Januar 2021 startete die Einführungs- und Testphase der elektronischen Patientenakte (kurz: ePA). Sie soll die medizinische Versorgung sowohl für Ärzte und Ärztinnen als für auch Patienten und Patientinnen verbessern, indem bei der Behandlung alle bisher verfügbaren Daten (zum Beispiel bisherige Untersuchungen, Einnahme von Medikamenten usw.) unabhängig vom Standort vorliegen. So lassen sich die häufig aufwendige Datenweitergabe zwischen Arztpraxen und/oder Klinken sowie eigentlich nicht notwendige Untersuchungen vermeiden. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und trägt dazu bei, dass Menschen bestmöglich behandelt werden.

Nach der sogenannten Rollout-Phase im zweiten Quartal des Jahres sind ab dem 1. Juli 2021 alle Ärzte und Ärztinnen – hierzu zählt beispielsweise auch Ihr Zahnarzt in Zuffenhausen – dazu verpflichtet, sich an die elektronische Patientenakte zu binden, um eine flächendeckende Vernetzung zu ermöglichen. Um die Chancen der Digitalisierung besser zu nutzen, wird ab 2022 zudem auch das zahnärztliche Bonusheft digitalisiert und in die ePA integriert.

Doch was ist das zahnärztliche Bonusheft überhaupt?

Für manch einen mag die Vorlage des Bonusheftes ein klarer Bestandteil des Zahnarztbesuches sein. Doch es gibt immer noch genug Menschen, denen der Begriff entweder überhaupt nichts sagt, oder denen die Relevanz nicht bewusst ist. Das Heft soll einen Anreiz für regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt bieten – wie beispielsweise bei Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen. Bereits seit seiner Einführung im Jahr 1989 können Kinder und Jugendliche pro Halbjahr einen Stempel in ihrem Bonusheft erhalten, wenn eine Prophylaxe-Untersuchung durchgeführt wird. Diese beinhaltet beispielsweise die Entfernung von Zahnbelag und die Aufklärung über die Entstehung von Karies sowie dessen Vermeidung. Volljährige Personen erhalten den Stempel dahingegen nur einmal pro Jahr. Ein halbjähriger Kontrollbesuch ist allerdings dennoch empfehlenswert!

Wenn Sie regelmäßig Prophylaxe-Termine vereinbaren und Ihr Bonusheft ordnungsgemäß mit Stempeln füllen lassen – zum Beispiel bei Kleinert+Kleinert, Ihrem Zahnarzt in Zuffenhausen – profitieren Sie, wenn Sie einmal einen Zahnersatz benötigen. Denn die Krankenversicherung belohnt regelmäßige Kontrolluntersuchungen! Während Sie ohne Ihr Bonusheft lediglich Anspruch auf einen Festzuschuss in Höhe von 60 Prozent des fälligen Betrags haben, erhöht sich dieser ab dem fünften Jahr mit jedem vollständig ausgefüllten Jahr. Wenn Sie fünf bis neun Jahre ein lückenloses Bonusheft aufweisen, erhalten Sie bereits einen Zuschuss von 70 Prozent, bei mehr als zehn Jahren sogar 75 Prozent!

Welche Vorteile bringt die Digitalisierung mit sich?

Um den Zuschuss der Krankenkasse für Zahnersatz zu erhalten, müssen Patienten und Patientinnen genau nachweisen können, dass sie auch wirklich alle notwendigen Untersuchungen absolviert haben. Prinzipiell ist dies mit dem Offline-Bonusheft problemlos möglich. Allerdings kommt es häufig vor, dass das Heft vor dem Arztbesuch daheim vergessen wird. Dann ist es entweder notwendig, das Heft direkt im Anschluss noch einmal vorbeizubringen, oder es muss daran gedacht werden, den Stempel beim nächsten Termin nachtragen zu lassen. Letzteres gerät aufgrund der langen Zeitspanne zwischen den Prophylaxe-Terminen jedoch häufig in Vergessenheit. Zudem kommt das Heft im Laufe der Jahre teilweise auch mal abhanden. Hat man in der Zwischenzeit den Zahnarzt gewechselt, ist es kaum möglich, alle Stempel wieder nachzutragen. Diese Probleme gehören dank dem digitalen Bonusheft nun bald der Vergangenheit an, denn Ihr Zahnarzt in Zuffenhausen kann den Stempel bei Ihrem Besuch sofort eintragen, und er bleibt dort über die Jahre „sicher verwahrt“.

Und auch wir bei Kleinert+Kleinert, als Ihr Zahnarzt in Zuffenhausen, profitieren von der Digitalisierung des Bonusheftes. Grund hierfür ist vor allem der verringerte bürokratische Aufwand, da papiergebundene Tätigkeiten und Prozesse reduziert werden. Das spart Zeit, welche dann wiederrum in die Behandlung der Patienten und Patientinnen investiert werden kann. Mithilfe von Apps, die Patienten und Patientinnen sich bei Interesse herunterladen können, können sie sich zudem bequem an Vorsorgetermine erinnern lassen oder Informationen zum Behandlungsstatus einsehen.