Diese Frage lässt sich laut Experten leicht beantworten. Diese raten oft zu einer elektrischen Zahnbürste. Doch für die individuelle Wahl gilt es weitere Punkte zu beachten. Unser Zahnarzt-Team von Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen erklärt Ihnen, worauf Sie bei Ihrer Wahl achten sollten. Zähneputzen gehört zu unserem Alltag und ist Bestandteil unserer Routine – morgens und abends. Damit dabei alles richtig gemacht wird und um Ihren Zähnen optimalen Schutz und Pflege zu bieten, müssen Sie die Zahnbürste finden, die für Sie am besten geeignet ist.

Was herkömmliche Handzahnbürsten ausmacht

Eine Handzahnbürste ist das althergebrachte Hilfsmittel zur Reinigung der Zähne und kann heute mit verschiedenen Komponenten gekauft werden. Unterschiedliche Materialien und die Anzahl sowie Härte der Borsten variieren von Modell zu Modell. Welchen Härtegrad man benötigt, ist davon abhängig, wie sensibel Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch sind. So können etwa harte, scharfkantige Borsten dazu führen, dass entzündliche Bereiche angegriffen werden und der Zustand noch verschlechtert wird. Auf der anderen Seite sind auch zu weiche Borsten nicht immer die optimale Lösung. Solche können bei eben genannten Entzündungen als Übergang eingesetzt werden, doch für das alltägliche Zähneputzen ist eine Zahnbürste mit mittelharten Borsten die beste Wahl.

Beim Borstenmaterial ist zu erwähnen, dass Naturborsten im Gegensatz zu Kunststoffborsten keine glatte Oberfläche haben und dadurch Bakterien und somit Zahnkrankheiten fördern. Bei der Borstenanzahl gilt generell, dass eine höhere Dichte wünschenswerter ist. Ein Pluspunkt von Handzahnbürsten ist, dass sich meistens ein Zungenreiniger auf der Rückseite des Bürstenkopfes befindet. Zum Bestandteil einer guten Mundhygiene zählt nämlich nicht nur das Reinigen der Zähne.

Ein Nachteil von herkömmlichen Handzahnbürsten ist selbstverständlich, dass die Bewegung manuell ausgeführt werden muss. Wenn dabei nicht auf eine korrekte Handhabung geachtet wird, sind die Ergebnisse eventuell mangelhaft. Wird jedoch die Zahnputztechnik richtig ausgeführt, kann annähernd der gleiche Erfolg erzielt werden wie mit einer elektrischen Zahnbürste. Zudem ist eine Handzahnbürste sehr viel kostengünstiger.

Vor- und Nachteile von elektrischen Zahnbürsten

Die Vorteile einer elektrischen Zahnbürste sind offensichtlich: Es gelingt eine gründliche und dabei komfortable Anwendung. Bei oszillierend-rotierenden Zahnbürsten wird die Putzbewegung von einem im Halbkreis hin- und herdrehenden Bürstenkopf automatisch ausgeführt. Die Schallzahnbürste ist ein Modell, bei der mit hoher Frequenz nicht nur Beläge, sondern sogar Zahnstein effektiv entfernt wird. Was Sie noch selbst machen müssen, ist die Bewegung von Zahn zu Zahn und, ganz wichtig, den Bürstenkopf so zu drehen, dass auch die Zahnzwischenräume erreicht werden können. Manche Modelle haben sogar einen integrierten Timer, der die optimale Zeit vorgibt.

Ein großer Vorteil von elektrischen Zahnbürsten ist, dass sie schonend für Zahnschmelz und Zahnfleisch sind. Wenn bei Handzahnbürsten nämlich durch falsche Technik zu viel Druck angewandt wird, können Schäden und Schmerzen verursacht werden.

Eine elektrische Zahnbürste bietet eine bequeme Reinigung der Zähne, die aber durch den relativ kleinen Bürstenkopf auch länger dauern kann. Selbst wenn man sich nicht sehr um die richtige Technik kümmert, erzielt man mit einer elektrischen Bürste trotzdem ein gutes Ergebnis. Für Kinder ist das vorteilhaft, da eine komplizierte Putzbewegung für diese überfordernd sein kann. Die höheren Kosten für die Anschaffung sind allerdings nicht außer Acht zu lassen und sind auch nicht unbedingt erforderlich, wenn bei einer Handzahnbürste die richtige Technik angewendet wird.

Falls Sie weitere Fragen rund um das Thema „Zahnbürste“ haben, um für sich die richtige zu finden, sprechen Sie unsere Zahnärzte bei Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen gern an.