Unsere Zähne sind unser Aushängeschild – sie sind unmittelbar sichtbar und unser tagtäglicher Begleiter. Ob wir mit Freunden lachen, uns in einem Gespräch befinden oder etwas essen – die Funktionalität und Ästhetik unserer Zähne spielen eine wesentliche Rolle. Doch für manche sind diese alltäglichen Gewohnheiten keine Selbstverständlichkeit. Sie leiden vielmehr, sobald sich ihre Zähne zu erkennen geben, da ihr Gebiss aufgrund einzelner, oftmals auch mehrerer Zahnlücken unvollkommen ist. Dies geht nicht nur mit einer Minderung der Lebensqualität einher, sondern auch mit Schmerzen. Wir in der Zahnarzt-Praxis Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen wissen, wie belastend solche Beeinträchtigungen im Gebiss für Betroffene sein können. Umso mehr wissen wir, dass dies keinesfalls so sein muss – jeder sollte sich in seiner Haut wohlfühlen. Dementsprechend haben wir uns auf dem Gebiet der Implantologie spezialisiert und möchten allen Betroffenen mit unserer Expertise zu einem besseren Lebensgefühl verhelfen.

Titanimplantate – der Klassiker in der Implantologie

Titan hat sich bereits seit Jahrzehnten als Goldstandard in der Implantologie durchgesetzt. Der Einsatz dieses Implantatmaterials im Praxisalltag bringt einige Vorteile für die Betroffenen mit sich. Ob Sie die Titanimplantate bereits eingesetzt bekommen haben oder kurz vor der OP stehen – Sie fragen sich bestimmt, wie verträglich Titan ist und welche Risiken gegebenenfalls aufkommen können.

Titan ist ein Edelmetall, das nicht nur in der Implantologie seinen Einsatz findet, sondern auch für Gelenkprothesen oder Herzschrittmacher verwendet wird. Dies liegt vor allem an seiner hohen Biokompatibilität, welche wissenschaftlich bewiesen wurde. Dies bedeutet, dass es sehr gut verträglich und gewebefreundlich ist. Außerdem sprechen die hohe Einheilungsquote und kurze Einheilzeit in den Kieferknochen für sich. Eine Beschädigung solcher Titanimplantate ist selten, da diese besonders belastbar, bruchfest und langlebig sind. Titanimplantate übertragen wie echte Zähne die Kaukraft auf den Kieferknochen – damit wird der langfristige Erhalt der Knochensubstanz begünstigt. Die Implantate werden entweder aus reinem Titan oder Titanlegierungen hergestellt. Unverträglichkeiten sind eine absolute Seltenheit, denn rund 95 Prozent aller Patientinnen und Patienten zeigen keine Beschwerden. Zu guter Letzt sind Zahnimplantate aus Titan preisgünstiger als Keramikimplantate.

Wie wird ein Titanimplantat eingesetzt?

Zunächst erfolgt eine digitale Röntgenaufnahme des Kiefers; mithilfe einer speziellen 3D-Software lässt sich die Position des Implantats millimetergenau festlegen. Das Einsetzen erfolgt dann computergestützt mit einer zuvor angefertigten Bohrschablone und lokaler Betäubung. Hier öffnet der Zahnarzt das Zahnfleisch und bohrt eine Öffnung in den Kiefer, in die das Titanimplantat gesetzt wird. Anschließend wird ein Aufbauteil (Abutment) angepasst, woraufhin die Zahnkrone fest mit der Titanwurzel verbunden wird. Das Implantat verwächst innerhalb von drei bis sechs Monaten fest mit der Knochensubstanz – dieser Prozess ist individuell und hängt von der Beschaffenheit des Kieferknochens ab.

Was tun bei Titanunverträglichkeit?

Da Titanimplantate in direktem Kontakt mit dem Kieferknochen stehen, gehen sie eine molekulare Verbindung mit der Knochensubstanz ein. Enthält das Titan Verunreinigungen mit Metallen wie etwa Zinn oder Nickel, gehen Metallmoleküle in den Knochen über und gelangen so in den Organismus. Bisweilen leiden vor allem empfindliche Menschen, die zu Allergien neigen, an Titanunverträglichkeit. Die Symptome sind eher unspezifisch, weswegen eine Unverträglichkeit oftmals nicht direkt identifizierbar ist. Sie kann sich in Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Magen-Darm-Beschwerden äußern. Da Titan jedoch wie bereits erwähnt für seine Biokompatibilität bekannt und besonders gewebefreundlich ist, wird es nur in seltenen Fällen nicht vertragen.

In jedem Fall geht es um Ihre Zahngesundheit, die uns allen am Herzen liegt und weswegen wir Sie und Ihre Bedenken ernst nehmen. Unser Zahnarzt berät Sie somit gern persönlich in unserer Praxis in Zuffenhausen, falls Sie noch einige offene Fragen haben.