Die möglichst frühzeitige Entdeckung einer kariösen Läsion ist entscheidend, um die Ausbreitung von Karies zu verhindern. Wird die Karies früh erkannt, ist eine unkomplizierte Behandlung, also minimalinvasiv und ohne Bohren oder eine Füllung möglich. Zwar ist der Anteil an Karieserkrankungen stark zurückgegangen, jedoch kann eine fortschreitende Karies dazu führen, dass der Zahn massive Schäden davonträgt, die langfristig nur durch eine Wurzelbehandlung zu therapieren sind. Doch es gibt verschiedene Methoden der Kariesdiagnostik, die der frühzeitigen Erkennung von Karies dienen und daher zuverlässige Schlüsse über die Entwicklung zulassen. Unsere Zahnärzte von Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen nahe Stuttgart erklären Ihnen, welche Methoden es gibt.

Visuelle Kariesdiagnostik

Im Rahmen der jährlichen Routineuntersuchung beim Zahnarzt wird das Gebiss auf Karies untersucht. Hierbei betrachtet der Zahnarzt mit einem Spiegel die Zähne hinsichtlich sichtbarer Verfärbungen und kariöser Läsionen. Da jedoch die Zahnzwischenräume bei dieser Methode nur unzureichend untersucht werden können, ist die Kombination der visuellen Diagnostik und einer anderen, im Folgenden genannten Methode zu empfehlen.

Röntgen

Das digitale oder konventionelle Röntgen ist die wohl gebräuchlichste Methode nach der visuellen Diagnostik, es trägt entscheidend zur Diagnostik von Schmelzläsionen bei. Dabei werden je nach Bedarf entweder seitliche Kieferaufnahmen (Bissflügelaufnahmen) oder Rundumbilder des gesamten Gebisses (Panorex-Aufnahmen) angefertigt. Besonders gut werden beim Röntgen kariöse Läsionen im Zahnzwischenraum erkennbar (90 Prozent). Der Kritikpunkt am Röntgen ist, dass eine rechtfertigende Indikation für die Anfertigung einer Aufnahme vorliegen muss, denn hierbei wird in geringer Dosis Strahlung abgegeben.

Faseroptische Transillumination

Dieses Verfahren ist besonders nützlich und stellt ein zuverlässiges Diagnoseverfahren dar, vor allem bei der Aufdeckung von Dentinkaries. Hierbei wird die Zahnhartsubstanz mit einer starken Lichtquelle (Kaltlichtsonde) durchleuchtet und dank des Lichtbrechungsverhaltens angezeigt, wo sich kariöse oder gesunde Zahnhartsubstanz befindet. Die Karies wird als dunkler Schatten erkennbar, da hier das Licht an Intensität verliert.

Lasergestützte Diagnostik

Die lasergestützte Kariesdiagnostik bzw. Laserfluoreszenzmessung wird ebenfalls mit Licht durchgeführt. Das Licht eines speziellen Laserfluoreszenz-Gerätes wird von organischen und anorganischen Substanzen resorbiert. Die von einer Karies betroffene Stelle wird dadurch zur Fluoreszenz angeregt, was wiederum ein akustisches Signal auslöst. Anhand dessen kann Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt feststellen, ob Karies vorliegt. Besonders effektiv wirkt die Kariesdiagnostik mit Laser zur Feststellung von Karies an den Kauflächen.

Kariesdetektor

Mit dem Kariesdetektor kann Karies dank einer chemischen Anfärbung sichtbar gemacht werden. Doch meist wird der Detektor nur im Rahmen einer anstehenden Exkavation, also der Entfernung des kariösen Zahnbeins, genutzt. Je näher der Detektor jedoch an die Pulpa gelangt, desto stärker färbt sich das Zahnbein und die Gefahr einer Pulpaeröffnung steigt.

Wenn Sie gern mehr über die Diagnoseverfahren bei Ihrem Zahnarzt erfahren möchten, zögern Sie nicht zu fragen. In Zuffenhausen sind wir gern bereit, Sie umfassend über unsere Methoden zu informieren.

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