Ist im Gebiss eine Zahnlücke, empfehlen Zahnärzte meist eine Brücke oder ein Implantat. Um die verlorene Ästhetik und die vollständige Kaufunktion wiederherzustellen, stellen diese beiden Varianten die besten Lösungen dar. Doch wann ist welche Methode der anderen vorzuziehen? Die Antwort hängt natürlich von individuellen Faktoren ab, jedoch möchten wir als Ihre Zahnärzte in Zuffenhausen eine Einschätzung geben, wann ein Implantat und wann eine Brücke sinnvoll ist.

Implantate

Im Falle einer Lücke sorgen Implantate grundsätzlich für hervorragende ästhetische und funktionelle Ergebnisse. Sie sind äußerst stabil und langlebig und lassen sich optisch kaum von den natürlichen Zähnen unterscheiden. Auch im Falle mehrerer fehlender Zähne können Implantate für stabilen Zahnersatz sorgen, der die Kaufunktion in einem erheblichen Maße steigert. Jährlich entscheiden sich deshalb mehr als eine Million Patienten für ein Implantat.

Es gibt nur wenige Menschen, bei denen Implantate nicht eingesetzt werden können. Diese sogenannten Risikopatienten sind jene, die unter Diabetes mellitus leiden und dadurch eine gestörte Wundheilung aufweisen, ebenso wie Patienten mit Osteoporose. Aber auch bei Rauchern und Patienten mit ungenügender Mundhygiene und Parodontitis ist Vorsicht geboten, denn es besteht ein erhöhtes Risiko für Entzündungen des Implantatbetts.

Des Weiteren verursachen die hohen Kosten von Implantaten bei vielen Patienten Sorgenfalten. Nicht jeder kann sich eine solche Behandlung leisten. Schließlich ist sie nicht nur kostspielig, sondern auch zeitintensiv, denn sie erfordert ständige Kontrollen durch den Zahnarzt, bis das Implantat eingewachsen ist. All diese Dinge gilt es zu beachten, wenn man sich für ein Implantat entscheidet. Ist die wichtigste Voraussetzung, das Vorhandensein von ausreichend Knochensubstanz, nicht erfüllt, muss unter Umständen sogar zusätzlich ein Knochenaufbau vollzogen werden. Wenn nicht genug Knochen gebildet wird, kann die Implantation nicht vorgenommen werden. Auch für die dauerhafte Stabilität des Implantats ist es wichtig, dass der Knochen nicht durch eine Periimplantitis geschwächt wird. Diese entsteht, wenn sich die umliegenden Bereiche des Implantats entzünden. Infolgedessen kommt es zu fortschreitendem Knochenverlust, und das Implantat verliert an Halt.

Plan B – die Brücke

Trotz aller Vorteile, die ein stabiles Implantat bietet, stellt die Bücke jedoch auch eine gute Lösung dar. Insbesondere was die Kosten betrifft, ist die Brücke eine sinnvolle Alternative, denn die Krankenkassen zahlen seit 2005 einen geregelten Festzuschuss für diese Art der Behandlung. Der Nachteil ist jedoch, dass die benachbarten Zähne beschliffen werden müssen, damit die Bücke befestigt werden kann. Abschließend wird sie bei exakter Passgenauigkeit noch fest verklebt. Gesunde Zähne beschleifen Zahnärztinnen und Zahnärzte nur ungern, da hier gute Zahnsubstanz verloren geht und der Zahnschmelz angegriffen wird. Deshalb ist eine Brücke die optimale Lösung, wenn die Nachbarzähne sowieso eine Krone brauchen. In diesen Fällen haben sich Brücken als langlebige Zahnersatzlösung bewährt. Auch wenn nur wenig Knochensubstanz vorhanden ist, stellt die Brücke eine Möglichkeit dar, eine Zahnlücke zu schließen. Optisch können Brücken, wie das Implantat auch, sehr ästhetisch wirken, wenn sie zum Beispiel aus Keramik bestehen. Metall ist jedoch das am häufigsten verwendete Material.

Natürlich beantwortet nur eine Beratung bei Ihrem Zahnarzt im individuellen Fall die Frage danach, welches von beidem – Implantat oder Brücke – am besten geeignet ist. Wir helfen Ihnen dazu selbstverständlich gern auch in unserer Zuffenhausener Zahnarztpraxis weiter.

Blog via E-Mail abonnieren

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um unsere News zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.