Wir, das Team von Kleinert+Kleinert, Ihrer Zahnarztpraxis in Zuffenhausen bei Stuttgart, können Entwarnung geben: Einem Studienergebnis, demzufolge sich die Fluoridaufnahme werdender Mütter negativ auf den Intelligenzquotienten des Kindes auswirken soll, ist keinerlei Bedeutsamkeit beizumessen. Besagte Studie aus Kanada weist zahlreiche Mängel, methodische Schwächen und Ungereimtheiten auf. Fachleute gehen davon aus, dass man mit der Studie darauf abzielte, Aufmerksamkeit für die Einwerbung weiterer Forschungsgelder zu generieren.

Entgegen dem Studienergebnis sind Fluoridierungsmaßnahmen zur Prävention von Karies für schwangere Frauen nach wie vor unerlässlich und demnach unbedingt zu empfehlen. Welche Konzepte die moderne Zahnmedizin in diesem Bereich für Schwangere bereithält, möchten wir von Kleinert+Kleinert Ihnen im Folgenden erklären.

Lokale Fluoridierung der Zahnoberfläche für Schwangere unbedenklich und sicher

Die aus zahnärztlicher Sicht empfohlenen Fluoridierungsmaßnahmen während der Schwangerschaft, die sowohl der Mundgesundheit der Mutter als auch der Mund- und Allgemeingesundheit des Kindes zuträglich sind, sind allesamt sicher und unbedenklich. Das liegt mitunter daran, dass sie sich in Deutschland auf die lokale Fluoridierung der Zahnoberflächen beschränken.

Diese erfolgt zum Beispiel im Zuge der professionellen Zahnreinigung, kurz PZR. Die PZR, die Frauen während ihrer Schwangerschaft unbedingt wahrnehmen sollten und die wir bei Kleinert+Kleinert in der unserer Zahnarztpraxis in Zuffenhausen angeschlossenen Dental Beauty Lounge durchführen, schließt mit einer Fluoridierung der Zahnoberflächen ab. Daneben empfehlen wir häusliche Fluoridierungsmaßnahmen. Hierzu gehören neben der Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten und Mundspüllösungen beispielsweise auch die Nutzung spezieller Gelees oder Lacke. Häusliche Fluoridierungsmaßnahmen sind allen voran auch Frauen zu empfehlen, deren Zahnschmelz aufgrund eines schwangerschaftsbedingten Brechreizes zusätzlich gefährdet ist.

Bedingt dadurch, dass die empfohlenen Fluoridierungsmittel wie Fluoridlacke, Gelees, Zahnpasten, Mundspüllösungen und Co. lediglich mit geringen Fluoridmengen versetzt sind und teilweise nach kurzer Anwendung wieder ausgespuckt werden, haben sie, wenn überhaupt, nur eine sehr geringe und zeitlich begrenzten Erhöhung der Fluoridkonzentration im Körper zur Folge. Von einer toxikologisch bedenklichen Konzentration ist diese jedoch noch weit entfernt.

Um der Volkskrankheit Karies auch in der Schwangerschaft vorzubeugen, sind aber nicht nur spezielle Fluoridierungsmaßnahmen notwendig, sondern auch regelmäßige Kontroll- und Prophylaxetermine in unserer Zuffenhausener Zahnarztpraxis. Bei diesen Terminen können wir Karies und Co. in einem sehr frühen Stadium diagnostizieren. Sogenannter Initialkaries äußert sich durch weiße Flecken, die als White Spots bezeichnet werden, und kann bei Kleinert+Kleinert beispielsweise mithilfe der Kariesinfiltration mit ICON behandelt und somit frühzeitig gestoppt werden. Für Ihre Gesundheit und die Ihres ungeborenen Kindes!

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