Was kann man im Alltag gegen Verfärbungen, dunkle Plomben und unterschiedlich lange Zähne ausrichten? Das tägliche Zähneputzen allein hilft da leider wenig. Es hält die Zähne gesund, kann jedoch gegen manch einen Makel nichts ausrichten. Deshalb hat die Zahnmedizin verschiedene invasive oder auch nicht invasive Behandlungsmethoden entwickelt, die schöne und strahlende Zähne ermöglichen. Der neuste Trend kommt aus den USA und nennt sich Tooth Bonding. Was es damit auf sich hat, erklärt Ihnen Ihr Zahnarzt Kleinert + Kleinert in Zuffenhausen nahe Stuttgart.

Was ist Tooth Bonding?

Ganz neu und als echte Alternative zu den klassischen Keramik-Veneers bezeichnet, wird das Tooth Bonding mittels zahnweißer Folien. Von zahlreichen Zahnmedizinern und Schönheitsexperten aus den USA wird das neue Verfahren als erschwinglich und unkompliziert gepriesen. Beim Bonding werden transparente Pflaster mit Spezialkleber auf den Zahnschmelz appliziert. Bedingt durch die dünne Konsistenz ist das Material, anders als bei Veneers, die ebenfalls auf den Zahn aufgeklebt werden, sehr weich und ähnelt farblich dem natürlichen Aussehen von Zahnschmelz. Diese feine Folie verschmilzt optisch mit dem Zahn und ist damit für das bloße Auge schwer zu erkennen. Es entsteht der Eindruck einer natürlichen und gleichmäßig weißen Zahnfarbe.

Behandlungsablauf beim Tooth Bonding

Beim Bonding ist es im Gegensatz zu den Veneers nicht erforderlich, die Zahnoberfläche aufzurauen. Hier ist es ausreichend, den Zahn vor der Behandlung gründlich zu reinigen. Beläge sollten restlos entfernt sein. Der Zahn muss außerdem möglichst trocken sein, damit die Folie so lange wie es geht am behandelten Zahn haften bleibt. Dafür wird der Zahn mit dem Kleber bestrichen und die vorher bereits sorgsam zurechtgeschnittene Folie mithilfe einer Pinzette auf dem verfärbten Zahn platziert. Um die Entstehung von kleinen Bläschen zu verhindern, wird das Klebematerial mit UV-Licht gehärtet. Dieser Vorgang lässt sich mehrmals wiederholen, sodass Lücken und Unebenheiten ebenfalls verdeckt werden können. Bei einer finalen Prüfung feilt der Zahnarzt die Oberfläche passend zurecht und prüft den korrekten Sitz. Das ganze Prozedere dauert kaum länger als eine Stunde und liegt preislich bei 200 Euro pro Zahn.

Das Tooth Bonding lässt sich somit für kosmetische Korrekturen bei Füllungen, Zahnflecken und Streifen anwenden, jedoch auch zum Verbergen von Lücken, als Verlängerung von Zähnen und zur optischen Verbesserung von abgebrochenen oder abgeknirschten Zahnecken – vorausgesetzt allerdings, dass der betroffene Zahn medizinisch gesund ist. Für massivere Korrekturen ist das Bonding nicht geeignet.

Bonding vs. Veneers: Unser Fazit

Doch wie schneidet Tooth Bonding nun im Vergleich zu Veneers ab? Unsere Zahnarztpraxis Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen gibt die Antwort.

Beide Methoden haben ihre Vorteile, denn das optische Resultat stimmt. Bonding ist kostengünstiger und wirkt sehr natürlich. Allerdings verkratzt die Oberfläche hier schnell und braucht viel Pflege in Form von Politur und Reparatur. Sie halten nur einige Jahre. Veneers hingegen sind zwar kostspieliger, aber auf lange Sicht hochwertiger. Sie sind stabiler und können bis zu 20 Jahre halten. Mit 400 Euro pro Zahn sind Veneers natürlich keineswegs günstig, weshalb Bondings die kostensparende Alternative darstellen.

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