Tee wird häufig als gesundes Lebensmittel gepriesen. Manch einer mag ihn, manch einer trinkt ihn ungern, doch die Deutschen sind in der Summe eine echte Teetrinker-Nation. 2015 haben die Deutschen pro Kopf ca. 28 Liter Tee getrunken, davon 70 Prozent schwarzen Tee und 30 Prozent grünen Tee. Früchtetees sind darin noch nicht einmal berücksichtigt. Doch wie gesund ist das koffeinhaltige Heißgetränk wirklich? Unsere Zahnärzte von Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen informieren Sie zu möglichen Gefahren für Ihre Zahngesundheit.

Wie gesund ist Tee wirklich?

Im Winter trinken zahlreiche Deutsche am liebsten Tee. Er vermittelt ein Gefühl von Gemütlichkeit und Wärme, in der kalten Jahreszeit tut Teetrinken einfach gut. Außerdem ist Tee, wenn er nicht gezuckert wird, ein äußerst kalorienarmes Getränk, von dem man also auch mal mehr als eine Tasse trinken kann. Da der Körper täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit aufnehmen sollte, dienen ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees neben Mineralwasser als gute Alternative, um den Flüssigkeitshaushalt aufzustocken.

Hinzu kommt, dass grüner Tee bei regelmäßigem Konsum das Risiko für Krebs, Demenz und Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs reduziert. Es wird von Forschern vermutet, dass dieser Effekt den sogenannten Polyphenolen zu verdanken ist. Grüner Tee könne dank dieser Pflanzenstoffe Gefäßerweiterungen erzeugen und das Herzinfarktrisiko senken. Die antioxidative Wirkung des Tees sei sowohl für die Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems als auch für das sinkende Krebsrisiko verantwortlich. Grundsätzlich ist Teekonsum also als gesund anzusehen.

Schwarzer Tee und grüner Tee enthalten Fluorose

In grünem und schwarzem Tee ist von Natur aus Fluorid enthalten. Normalerweise stellt das kein Problem dar, solange diese Teesorten in üblichen Mengen konsumiert werden. Vor einigen Jahren gab es in diesem Zusammenhang in Amerika einen ganz besonderen Krankheitsfall. Eine Patientin suchte mit Schmerzen in Armen, Beinen und Wirbelsäule einen Arzt auf. Ihr waren bereits alle Zähne bis auf einen gezogen worden, da diese nach und nach weggebröckelt waren, sodass das Ziehen unumgänglich war. Bei der Untersuchung mittels Röntgen stellte der Arzt fest, dass Elle und Speiche sowie die Wirbelkörper durch Ablagerungen verdickt waren. Er diagnostizierte: Die Patientin leidet unter einer extremen Form der Fluorose, einer Überfrachtung des Körpers mit Fluorid.

Die Zähne der Patientin hatten ihre Schutzfunktion aufgrund der hohen Fluoridaufnahme verloren. Grundsätzlich ist Fluorid für die Zähne sehr wichtig, es schützt vor Karies und ist in Zahnpasten deshalb in der Regel immer vorhanden, wenn auch nur in geringer Dosierung. Diese Patientin hatte jedoch eine ungewöhnliche Ernährungsgewohnheit – sie trank ihren Tee aus der Kanne mit zwischen 100 und 150 Teebeuteln, und das seit über 17 Jahren. Die Fluoridkonzentration in ihrem Blut lag deshalb bei 0,43 mg pro Liter. Normal sind Werte unter 0,1 mg, mehr als 20 mg Fluorid am Tag sind schädlich.

Dies ist selbstverständlich ein Extremfall. Die meisten Menschen trinken ihren schwarzen oder grünen Tee sicherlich etwas weniger konzentriert. Falls Sie jedoch weiße Flecken an den Zähnen bemerken sollten, können dies Anzeichen für eine vergleichsweise moderate Form der Fluorose sein. In diesem Fall sollten Sie Ihren Zahnarzt in Zuffenhausen aufsuchen und sich beraten lassen. Wir von Kleinert+Kleinert können diese Flecken fachgerecht mit der Methode der schonenden Kariesinfiltration entfernen.

Für nähere Informationen zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

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