Zahnspangenträger kennen das Problem: White Spots am Zahn. An den Zähnen von Zahnspangenträgern sammelt sich vermehrt Plaque, vor allem rund um die Klebefläche der Brackets. Diese Stellen sind nur schwer zu reinigen und begünstigen daher die Entstehung von Karies und weißen Flecken. Plaque ist mitverantwortlich für die Demineralisation des Zahnschmelzes und sollte deshalb unbedingt im Rahmen der täglichen Mundhygiene und verstärkt durch eine professionelle Zahnreinigung gründlich entfernt werden. Forscher haben deshalb einen speziellen Kleber entwickelt, der bei Zahnspangenträgern der Demineralisation vorbeugen soll.

Gründliche Prophylaxe vermeidet White Spots und Karies

Die tägliche Mundhygiene beinhaltet zweimal tägliches Zähneputzen und die Reinigung der Zunge von Bakterien. Der Gebrauch von Zahnseide sollte dabei keinesfalls fehlen, denn besonders in den Zahnzwischenräumen sammeln sich Lebensmittelreste, die Karies verursachen, wenn sie nicht entfernt werden. Spangenträgern fällt die gründliche Mundhygiene oftmals schwerer, denn Brackets und Drähte verhindern eine unkomplizierte Reinigung. In diesen Fällen ist eine professionelle Zahnreinigung unerlässlich, um die Zahngesundheit nicht zu gefährden, meinen unsere Zahnärzte von der Praxis Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen.

Dennoch können auch trotz aufmerksamer und tiefgehender Reinigung rund um die Brackets die sogenannten White-Spot-Läsionen entstehen, die nach Entfernen der Brackets und Kleberückstände häufig durch Fluoridierung oder eine Kariesinfiltration beseitigt werden müssen. Die Forscher der Queen Mary University in London haben jetzt einen Kleber entwickelt, der diese Nachbehandlung vermeiden soll. Dieser spezielle Klebstoff enthält unter anderem Fluorid, Kalzium und Phosphat, also Mineralien, die das remineralisierende Fluorapatit bilden, das den Zahnschmelz schützt. Noch ist dieser Kleber zwar nicht auf dem Markt, jedoch sind die Ergebnisse äußerst vielversprechend.

Kariesinfiltration gegen White Spots

Bis dieser Kleber in der Praxis anwendbar ist, kann es noch eine Zeit dauern. Glücklicherweise jedoch gibt es die Methode der Kariesinfiltration, die auch von Ihrem Zahnarzt in der Praxis Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen bei Stuttgart zur Behandlung von White Spots angewendet wird. Im Rahmen dieser mikro-invasiven Methode wird die oberste Schicht des Zahns an der von White Spots oder Karies betroffenen Stelle mit einem Säuregel weggeätzt – keine Sorge, das ist absolut nicht schädlich für die Gesundheit Ihres Zahns. Anschließend wird dünnflüssiger Kunststoff darauf geträufelt und ausgehärtet. Sinn und Zweck dieser innovativen Behandlung ist es, das Voranschreiten der Karies und der unschönen White Spots durch die Unterbrechung des „Nahrungsflusses“ der Bakterien zu verhindern, sodass die Kariesverbreitung an Ort und Stelle gestoppt wird und die Remineralisierung eingeleitet werden kann. Die Behandlung ist ganz und gar schonend für die Zahnsubstanz, hierbei wird nicht gebohrt, sodass der Zahnschmelz nicht angegriffen wird und die Behandlung schmerzfrei für den Patienten abläuft.

Wir haben mit der Kariesinfiltration mit dem Präparat ICON bereits viele Erfolge erzielt. Untersuchungen zufolge sind 90 Prozent der Infiltrationen mit ICON auch über längere Zeit stabil. Im Übrigen lässt sich dank der approximalen Anwendbarkeit von ICON auch in den Zahnzwischenräumen Karies im ersten Dentindrittel entfernen.

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