Ein Zahnimplantat besteht in den meisten Fällen aus Titan oder Keramik. Im Praxisalltag haben sich beide Varianten bewährt. Einzelne Komplikationen sind jedoch in Ausnahmefällen nicht auszuschließen. Zum Beispiel sind gerade Keramikimplantate teilweise bruchgefährdet, während Titan bei manchen Patienten zu Unverträglichkeiten führen kann.

Für diese Probleme wurde letztes Jahr eine Lösung gefunden, bei der die Vorteile beider Varianten vereint, und gleichzeitig die Nachteile eliminiert wurden. Die Grundlage ist eine Kombination aus beiden Materialien. Daraus wurde ein Keramik-ummanteltes Zahnimplantat entwickelt, das die biomechanischen und biokompatiblen Vorteile von Keramik- und Titan-Zahnimplantaten erfolgreich zusammenführt. Unsere Zahnärzte von der Praxis Kleinert+Kleinert in Zuffenhausen erklären Ihnen gern, warum sich dieses spezielle Zahnimplantat für jeden Patienten lohnt.

Titan-Unverträglichkeit bei Patienten

Sie ist zwar selten, kann aber vorkommen: die Titankontamination von Gewebe. Bereits beim Einbringen der Implantate oder in der folgenden Belastungsphase kann es einigen Studienergebnissen zufolge zu einer Titanionenanreicherung im Gewebe kommen. Ist das Implantatbett des Patienten bereits entzündet, kann diese Entzündung die Freisetzung von Titan-Ionen begünstigen. Zwar ist ein solcher Fall äußerst unwahrscheinlich, jedoch sollte das Risiko zahnmedizinisch minimiert werden. Das Ergebnis ist ein absolut hochwertiger und fortschrittlicher Zahnersatz in Form eines Keramik-ummantelten Implantats.

High-End-Produkt gegen Unverträglichkeiten und Korrosion

Diese neue Art des Zahnimplantats besteht aus Titan, das von einer 2–5 μm dünnen Schicht Zirkonoxid oder Nioboxid, also keramischem Material, ummantelt ist. Die Keramikschicht bietet Schutz vor Abrieb und Korrosion, während gleichzeitig die stabile Biomechanik von Titan-Implantaten erhalten bleibt. Trotz der hauchdünnen Beschichtung dringen keine Titan-Ionen durch den Mantel aus dem darunter liegenden Titanstift. Es handelt sich um eine sogenannte Hoch-Vakuum-Beschichtung, die bereits in der Gefäßchirurgie und Wirbelsäulenimplantologie angewendet wird. Das Verfahren ist demnach nicht neu und bereits in der Haltbarkeit und Stabilität erprobt. Grundsätzlich sehen Forscher großes Potenzial für diese Art des Zahnimplantats. Es könnten nach deren Auffassung alle Implantatsysteme, die auf Titan basieren, mit Keramik ummantelt werden. Die Unverträglichkeiten mancher Patienten würden damit der Vergangenheit angehören.

Hochwertiger Zahnersatz bei Kleinert+Kleinert

Wer auf ein Implantat setzt, dem ist eine lange Haltbarkeit sicher. Als kleiner Richtwert: 90 Prozent des Implantat-getragenen Zahnersatzes im Unterkiefer ist nach über zehn Jahren noch voll funktionstüchtig, im Oberkiefer sind es bis zu 85 Prozent. Tritt ein Verlust auf, kommt dies am ehesten in der sensiblen Phase der Einheilung vor oder aufgrund einer Entzündung des umgebenden Knochens, häufig begründet durch mangelnde Mundhygiene.

Sie benötigen ein Implantat und möchten mehr zum Thema erfahren? Kein Problem, unsere Zahnärzte in Zuffenhausen stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Kommen Sie vorbei und vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

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