Die Weisheitszähne, auch „Achter“ genannt, sind die zusätzlich zu den sieben Zähnen eines Quadranten ganz hinten im Gebiss angelegten Zähne. Im Regelfall besitzt jeder Mensch vier Weisheitszähne. Jedoch haben etwa 20 Prozent der Bevölkerung gar keine Weisheitszähne. Häufig machen sich die „Nachzügler“, mit etwa 16-18 Jahren oder im Erwachsenenalter bemerkbar, wenn der Kiefer bereits voll ausgebildet ist. Da generell das Alter mit Weisheit gleichgesetzt wird und wurde, kommt daher auch der Name dieser Zähne.

Die Weisheitszähne sind ein Relikt unserer Vorfahren aus der Steinzeit, die ihre Nahrung unverarbeitet zerkauen mussten und die zusätzlichen Zähne deshalb benötigten. Im Laufe der Zeit haben sich die Ernährungsgewohnheiten der Menschen aber deutlich geändert: Die Nahrung ist weicher und der Kiefer deshalb kleiner geworden, sodass für die Weisheitszähne oft kein Platz mehr bleibt. Doch längst nicht alle Weisheitszähne müssen zwangsläufig entfernt werden. Sind sie im Kiefer gut positioniert und können problemlos durchbrechen, können sie im Mund bleiben. Jedoch sollte bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen immer auch die Entwicklung der Weisheitszähne beobachtet werden.

Schonende OP-Methode in der Zahnarztpraxis Kleinert+Kleinert aus Zuffenhausen

Bei vielen Menschen führt aber das Wachsen und Durchbrechen der Weisheitszähne zu Komplikationen. Durch den im Laufe der Zeit zurückgebildeten Kiefer kann es dazu kommen, dass die Weisheitszähne gegen die vorhandenen Zahnreihen drücken. Ein deutlicher Druckschmerz beim Kauen oder Entzündungen können beispielsweise die Folge sein. Damit die Weisheitszähne keine unnötigen Schmerzen und Einschränkungen beim Essen und Trinken verursachen, wird jedoch meistens eine Zahn-OP empfohlen, noch vor dem eigentlichen Zahndurchbruch. Dazu wird eine Röntgenaufnahme angefertigt, anhand derer die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt beurteilen kann, ob und wann die „Nachzügler“ entfernt werden müssen. Auch Zahnarzt Dr. Jan Kleinert aus Zuffenhausen nimmt oralchirurgische Eingriffe zur Entfernung der Weisheitszähne vor. Dabei erfolgt die OP in der Regel mit einer örtlichen Betäubung. Durch das minimalinvasive Vorgehen wird kein umliegendes Gewebe beschädigt.

Grundsätzlich ist es möglich, alle vier vorhandenen Weisheitszähne gleichzeitig zu entfernen. Allerdings ist dies während der Heilungsphase vielmals mit großen Einschränkungen des Patienten verbunden. Es empfiehlt sich daher, vorerst die beiden Weisheitszähne auf einer Seite des Gebisses zu ziehen und im Anschluss, wenn der Kiefer einige Wochen später gut verheilt ist, die zweite Operation durchzuführen. Wann und wie viele der Weisheitszähne gezogen werden, besprechen wir bei Kleinert+Kleinert individuell mit Ihnen.

Damit die entstandene Wunde gut abheilen kann, sollte der Patient in den nächsten Tagen vorsichtig beim Essen, Trinken und der Zahnpflege sein. Kühlen und Ruhe können ebenfalls zu einer schnellen Genesung beitragen. Was Sie genau beachten müssen, besprechen die Zahnärzte aus Zuffenhausen im Vorfeld einer Behandlung genau mit Ihnen und beantworten Ihnen alle Fragen rund um das Thema Weisheitszähne.

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