Sie haben gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, das bei der täglichen Zahnpflege schnell zu bluten beginnt? Dann haben Sie womöglich eine Zahnfleischentzündung, die Sie behandeln lassen sollten. Sie entsteht durch ein erhöhtes Bakterienaufkommen im Mundraum, das zu schädlichen Entwicklungen am Zahnfleisch führen kann. Mehr als 500 Bakterienarten sammeln sich im Mund an, die meisten sind eher harmlos. Allerdings können sie sich bei mangelhafter Mund- und Zahnhygiene schnell vermehren und Plaque bilden. Hierbei verhärtet bzw. mineralisiert sich der anfangs weiche Zahnbelag und wird auf lange Sicht zu Zahnstein. Wird dieser nicht beseitigt, können sich immer mehr Bakterien ansiedeln. Die Entstehung einer Zahnfleischentzündung wird dadurch begünstigt.

Wir von Kleinert+Kleinert aus der Zahnarztpraxis in Zuffenhausen erklären Ihnen deshalb die Risiken und Behandlungsmöglichkeiten einer solchen Erkrankung.

Zahnfleischentzündung: Was tun?

Eine Zahnfleischentzündung, im Fachterminus Gingivitis genannt, ist eine der häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates: Vier von fünf Erwachsenen weisen erste Anzeichen dafür auf. Wird das geschwollene und blutende Zahnfleisch nicht behandelt, führt das zu Zahnfleischrückgang und im ungünstigsten Fall zu einer Parodontitis. Begünstigt wird die Entstehung der Gingivitis nicht nur durch mangelnde Zahnhygiene, sondern durch viele andere Faktoren: die Einnahme von Anabolika, Rauchen, Vitamin-C-Mangel, eine vorhandene Karieserkrankung und einige mehr.

Die Therapie beginnt zunächst bei Ihnen zu Hause. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Zähne regelmäßig gründlich reinigen, um die Entstehung von Zahnstein zu verhindern. Weiche Beläge lassen sich noch leicht mit der Zahnbürste entfernen, bei Zahnstein ist der Besuch beim Zahnarzt nicht mehr zu umgehen. In unserer Praxis in Zuffenhausen nimmt unser speziell geschultes Praxisteam deshalb zunächst eine professionelle Zahnreinigung (PZR) vor und beseitigt Zahnstein und weitere Ablagerungen. Ist die Entzündung fortgeschritten, empfehlen wir die Anwendung von Mundspülungen zur Verringerung der Bakterienanzahl im Mund. Als Grundlage für den Behandlungserfolg sehen wir jedoch immer die gründliche Zahnpflege, die mindestens zweimal am Tag vorgenommen werden sollte. Ist nach diesen Maßnahmen noch immer keine Heilung in Sicht, klären wir medizinisch ab, welche Umstände ein Abklingen der Entzündung verhindern.

Um einer solchen Erkrankung vorzubeugen, haben Sie zu Hause bereits einige gute Möglichkeiten. Zusätzlich zum Zähneputzen empfiehlt es sich, die Zahnzwischenräume mit kleinen Hilfsmitteln wie Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen. Tägliche Mundspülungen sind ebenfalls nützlich, sollten jedoch nicht länger als drei Wochen angewendet werden, sofern der Wirkstoff Chlorhexidin enthalten ist.

Wer das Anhaften der Bakterien verhindert, hat gute Chancen, das Entstehen einer Plaqueschicht zu vermeiden. Dabei hilft die professionelle Zahnreinigung, die Sie im Rahmen Ihrer jährlichen Kontrolluntersuchung in unserer Zahnarztpraxis in Zuffenhausen durchführen lassen können.

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