Nicht nur im Bewusstsein der Bevölkerung nimmt das Thema „gesunde Ernährung“ mittlerweile einen hohen Stellenwert ein, auch in der Zahnmedizin gewinnt dieser Bereich verstärkt an Bedeutung. Studien belegen, dass die Mund- und Zahngesundheit stark von der Lebensweise abhängt. Zigaretten, Alkohol und bestimmte Lebensmittel schaden den Zähnen nachhaltig. Viele Zahnärzte sprechen sich deshalb für eine Ernährungsberatung als Ergänzung zur Prophylaxe-Untersuchung aus. Erwiesenermaßen leiden in Deutschland bereits 20 Prozent der Bevölkerung an einer schweren Form der Parodontitis, einer Entzündung des Zahnhalteapparates, die bis zum Zahnverlust führen kann. Ein starkes Immunsystem ist die Grundlage für eine gute Gesundheit, das gilt auch für die Zähne. Förderliche Lebensmittel tragen dazu bei, die Entstehung einer Parodontitis zu verhindern. Kleinert + Kleinert – Die Zahnspezialisten erklären, was Sie bei Ihrer Ernährung beachten sollten.

Auf welche Inhaltsstoffe kommt es an?

Das Vitamine, Mineralien und bestimmte Pflanzenstoffe sowie Spurenelemente das Immunsystem stärken ist sicherlich kein Geheimnis. Doch welche Inhaltsstoffe eignen sich besonders gut zur Vermeidung einer Parodontitis? Die Vitamine A, C, E, B12, B5 und H tragen mit ihren vielen positiven Eigenschaften zur langfristigen Zahngesundheit bei. Vitamin A ist förderlich für eine gesunde Haut und Schleimhäute, während Vitamin C bei Produktion von Proteinen wie Kollagen und zur Heilung von Wunden hilfreich ist. Zum Zellaufbau und zur Regeneration sind die Vitamine E und B5 förderlich, während Entzündungen wirkungsvoll mit der Zufuhr von Vitamin H, das in Vollkornprodukten und Soja enthalten ist, bekämpft werden können.

Nach einer erfolgten Parodontitisbehandlung sollte insbesondere Vitamin B5 aufgenommen werden, um die Bildung neuen Gewebes zu verbessern. Dazu ist es empfehlenswert, Vitamin B5-haltige Lebensmittel wie Pilze, Erdnüsse, Eigelb und grünes Gemüse zu sich zu nehmen. Wer sich hauptsächlich von Hülsenfrüchten, Nüssen, Gemüse, Pilzen, Soja, Weizen und Vollkorn ernährt, kann sich einige gesundheitliche Probleme, nicht nur aus zahnmedizinischer Sicht, ersparen. Des Weiteren sind die Mineralien Calcium, Magnesium, Eisen, Zink und Kupfer ebenfalls nützlich für den Erhalt der Stabilität, sowie um den Aufbau von Zähnen und Knochen zu gewährleisten und dabei das Immunsystem zu stärken. Besonders viel Magnesium und Kuper steckt in Hülsenfrüchten. Zink und Calcium werden durch die Aufnahme von Milchprodukten und Hafer in den Körper geleitet. Fleisch und Hirse liefern zur Abwehrfähigkeit des Körpers ausreichend Eisen.

Patienten mit einer Parodontitiserkrankung haben einen erhöhten Energiebedarf und benötigen mehr Nährstoffe, da der Körper die Infektion bekämpfen und gleichzeitig das zerstörte Gewebe wiederherstellen muss. Eine Ernährungsberatung kann deshalb eine sinnvolle unterstützende Maßnahme für die effektive Behandlung der Parodontitis darstellen. Ein aufgeklärter Patient kann mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung die Wundheilung nach einem Eingriff fördern und die Widerstandsfähigkeit des Körpers bei Entzündungen steigern.

Wir von Kleinert + Kleinert – Die Zahnspezialisten klären Sie gerne in unseren Zahnarztpraxisräumen an unserem Standort in Zuffenhausen über die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung auf, rufen Sie uns an, wir beantworten gerne Ihre Fragen.

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