Die Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, von der knapp jede/-r zweite Deutsche ab dem 35. Lebensjahr betroffen ist. Je älter die Patientin oder der Patient, desto höher das Risiko. Wird die Parodontitis nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann es passieren, dass die Zähne sich lockern und schlussendlich ausfallen. Liegt eine Parodontitis vor, kann auch der allgemeine Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten darunter leiden. So erhöht sich z. B. das Risiko für eine Frühgeburt bei Schwangeren um das 8-fache, Herzerkrankungen sind ebenfalls eine mögliche Konsequenz der Parodontitis.

Doch dazu muss es nicht kommen! Wenn die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt eine gründliche Untersuchung vornimmt, kann eine Parodontitis schnell festgestellt werden. Sie selbst können viel dazu beitragen, einer solchen Erkrankung vorbeugen. Die Experten von Kleinert + Kleinert erklären Ihnen, welche Maßnahmen zur Prävention sinnvoll sind.

Parodontitis-Prophylaxe

Die Entstehung einer Parodontitis wird durch Rauchen, Diabetes, erhöhten Alkoholkonsum und Zahnstein begünstigt. Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Lebensweise und fahren Sie Ihren Alkohol- und Zigarettenkonsum nach Möglichkeit herunter. Besonders wichtig: Suchen Sie mindestens einmal im Jahr Ihre Zahnarztpraxis für einen Kontrolltermin auf. Zudem kann ein sauberer Mundraum die Bakterien hindern, sich zu verbreiten.

Deshalb ist die beste Prävention eine gründliche und häufige Reinigung der Zähne und des Mundraumes. Eine gesunde Mundflora hilft nicht nur der Vorbeugung von Parodontitis, sondern gegen viele andere Dentalkrankheiten wie Karies und Entzündungen im Mundraum. Kleine Hilfsmittel wie Zahnseide, Mundspülung und Interdentalbürsten können das tägliche Zähneputzen sinnvoll ergänzen, da auch Zahnzwischenräume zuverlässig von Belägen befreit werden. Zähneputzen allein reicht häufig nicht aus und sollte zumindest durch die Nutzung von Zahnseide ergänzt werden. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich gerne bei Kleinert + Kleinert dazu, welches Mittel für Sie am besten geeignet ist.

Achten Sie – wenn möglich – auch darauf, ausreichend Vitamine, Nährstoffe und Mineralien zu sich zu nehmen. Obst und Gemüse sind besonders mineralstoffhaltig und sollten daher nicht auf Ihrem Speiseplan fehlen. Ergänzend zu diesen Maßnahmen empfiehlt es sich, mindestes einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung vom Zahnarzt oder der Zahnärztin durchführen zu lassen. Wer diese Tipps berücksichtigt, mindert deutlich das Risiko einer Parodontitis und tut sich und seinem Körper etwas Gutes.

Sollten trotz häufigem Zähneputzen Symptome auftreten, die auf eine Parodontitis hindeuten, bedeutet das nicht, dass Ihre Mundhygiene mangelhaft wäre. Die Faktoren, die Einfluss nehmen auf Zahnkrankheiten, sind vielfältig. Wir nehmen uns für die Diagnosestellung und die Erstellung eines umfassenden Behandlungsplans viel Zeit, um ihn auf Ihre individuelle Situation abzustimmen. Als ExpertInnen im Bereich Parodontologie kennen wir von Kleinert + Kleinert diverse Behandlungsmöglichkeiten, sodass bei rechtzeitigem Erkennen der Parodontitis eine vollständige Heilung möglich ist.

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