Sie fragen sich, ob sie versuchen sollten, Ihren erkrankten Zahn zu retten, oder ob Sie Ihn durch ein Implantat ersetzen lassen möchten? Hier gibt es kein richtig oder falsch, dennoch ist die Endodontie mittlerweile so weit fortgeschritten, dass viele Zähne durch eine Wurzelkanalbehandlung effektiv erhalten werden können. Wir von Kleinert + Kleinert – Die Zahnspezialisten empfehlen deshalb in erster Linie immer die Betrachtung des Einzelfalls. Denn ob Ihr Zahn gerettet werden kann, hängt von vielen Faktoren ab.

Fortschrittliche Technik erhöht die Erfolgschancen einer Wurzelbehandlung

Für uns als Zahnärzte ist es das Ziel, Ihre natürlichen Zähne solange es geht, zu erhalten. Deshalb entwickelt sich die Endodontie fortlaufend weiter und bringt somit neue Therapieansätze und Techniken hervor, die das Einsetzen eines Implantates unnötig machen. Es ist eine äußerst innovative Disziplin der Zahnmedizin, die es möglich macht, auch vermeintlich nicht erhaltungswürdige Zähne doch noch zu retten.

Besondere Effizienz erlangen Spezialisten bei einer Wurzelbehandlung durch die Nutzung modernster Instrumente. So können mittels eines Dentalmikroskops 40-fache Vergrößerungen erreicht werden, die ein genaues und erfolgsversprechendes Arbeiten am Wurzelkanal ermöglicht: Präzision und Genauigkeit sind das A und O. Wir bei Kleinert + Kleinert sind Experten im Bereich mikroskopische Wurzelkanalbehandlung und wissen um die Wichtigkeit dieses nützlichen Gerätes.

Durch solche innovativen Methoden ist es mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 90 Prozent möglich, dass der Zahn die Wurzelkanalbehandlung langfristig (ein bis fünf Jahre) „überlebt“. Obwohl ein direkter Vergleich der Erfolgsraten beider Methoden aufgrund uneinheitlicher Kriterien nur schwer möglich ist, ergab sich nach einem Vergleich der Verweildauer des Implantats oder Zahns dieselbe Erfolgsrate für Implantate. Auch hier sind die Chancen eines langfristigen Therapieerfolgs also recht hoch. Dennoch die Misserfolgsrate, bzw. Komplikationsrate für Implantate über einen Zeitraum von fünf Jahren mit ca. 40 Prozent angegeben. Eine Nachbehandlung ist demnach sehr häufig möglich. Die Gründe sind unterschiedlich, in der Regel aufgrund einer Entzündung des Knochens oder von Problemen bei der prothetischen Versorgung.

Entscheidend: Der Kostenfaktor

Bei der Entscheidung zwischen Zahnersatz und Zahnerhalt spielt die Kostenfrage natürlich immer eine große Rolle.  Der Vorteil für Sie als Patient: Eine endodontologische Standardbehandlung wird von der Krankenkasse übernommen. Weitere Kosten fallen zwar häufig an, können in der Regel gut kalkuliert werden. Implantate hingegen werden nicht von gesetzlichen Krankenkassen finanziert und müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Aufgrund von Nachbehandlungen können die Kosten insbesondere beim Implantat in die Höhe gehen. Deshalb ist bei gleicher Langzeitprognose oftmals zu beobachten, dass die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung und die anschließende Versorgung im Regelfall geringer sind, als die Lückenversorgung mit einem Implantat. Sind bereits Zähne verloren gegangen, ist ein Implantat natürlich unumgänglich. Mangelnde Zahnsubstanz oder die Einbeziehung des erkrankten Zahns in eine komplexe prothetische Versorgung sprechen im Zweifelsfall ebenfalls zugunsten eines Implantats.

Doch letztendlich ist es in jedem Fall sinnvoll, den Zahnarzt zu konsultieren, um die individuelle Notwendigkeit eines Implantats oder einer Wurzelbehandlung abzuklären. Wir von Kleinert + Kleinert -Die Zahnspezialisten beraten Sie gerne zu Ihren persönlichen Optionen.

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